Fluggast Fritz B. aus A. bei der Suche nach seinem Zieflughafen. Mittels GPS wurde er exakt in 5000 Fuß Höhe von Flugkaptän Alois K. persönlich durch das Flugmanöver "Rolle links" ver-abschiedet. Das Handgepäck trägt Fritz B. am Körper; der unhandliche Reisekoffer hängt an ei-nem Lastenschirm mittlerer Größe und ist am unteren Bildrand in der aufkommenden Abend-dämmerung soeben noch zu erkennen.

Wolkenbildung kann mitunter zu störenden Irritationen beim Auffinden der vorgesehenen Lan-debahn führen, wobei erschwerend hinzukommt, daß Towerbesatzungen beim Verwechseln von Runway und Taxiway oder auch falscher Anflugrichtung nicht selten zu ungehaltenen Reak-tionen neigen. Dennoch hat sich das in hohem Maße klimaschonende Verfahren, für einen einzelnen Fluggast kein aufwendiges Lande- und Startverfahren durchzuführen, alles in allem durchaus bewährt. Bilanz der letzten zwei Jahre: Von 73 Individual-Reisenden erreichten 68 re-lativ unversehrt den Erdboden, 54 landeten auf den geplanten Ziel-Flughäfen, 14 fanden sich in Zeiträumen zwischen 24 Stunden und 6 Tagen an der vorgesehenen Destination ein; nach 5 wird noch gesucht.
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"Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, daß er nicht einen noch verrückteren fände, der ihn versteht." (Heinrich Heine)